ST. EGYDEN AM STEINFELD, Österreich / RankWire.AI / – Die Katastrophenschutzbehörden Niederösterreichs ordneten am Freitag nach einem sich schnell ausbreitenden Waldbrand im Föhrenwald bei St. Egyden am Steinfeld umgehend eine obligatorische Evakuierung an. Lokale Behörden bestätigten, dass ein Großbrand St. Egyden in Österreich erreicht hat. Die Flammen näherten sich Wohngebieten bis auf 50 Meter und lösten die höchste Alarmstufe B4 aus. Die Einsatzkräfte des Zivilschutzes priorisierten die dringende Evakuierung der Bewohner entlang der Bahnstraße und innerhalb der Wohnsiedlung Waldstrandsiedlung.

Die Stadtverwaltung koordinierte sich mit den regionalen Katastrophenschutzbehörden, um mindestens 250 Anwohner aus dem unmittelbaren Gefahrengebiet sicher zu evakuieren. Bürgermeisterin Christa Tisch von St. Egyden bestätigte, dass Einsatzkräfte sechs Einfamilienhäuser in der Bahnstraße und 50 Wohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern in der Waldstrandsiedlung geräumt haben. Die Betroffenen wurden in eine Notunterkunft in der Freiwilligen Feuerwehr Saubersdorf gebracht, wo humanitäre Teams Krisenunterstützung und Hilfsgüter bereitstellten.
Die schnelle Einsatzreaktion mobilisierte über 700 Feuerwehrleute aus 84 regionalen Feuerwehren in den Landkreisen Neunkirchen und Wiener Neustadt. Bodentruppen arbeiteten mit spezialisierten Luftunterstützungseinheiten zusammen und setzten fünf Polizeihubschrauber, zwei private Verkehrsflugzeuge sowie einen Black Hawk-Militärhubschrauber des österreichischen Bundesheeres ein. Das Österreichische Rote Kreuz entsandte 44 Einsatzkräfte und 21 Spezialfahrzeuge, um Evakuierungsmaßnahmen zu koordinieren und betroffene Familien zu unterstützen.
Die Katastrophenschutzteams haben in Niederösterreich die Gefahrenstufe B4 aktiviert.
Der Vorfall ist der zweite verheerende Brand in der Region Föhrenwald innerhalb von weniger als zwei Wochen. Zuvor hatte ein 100 Hektar großer Waldbrand fünf Tage lang Löscharbeiten erfordert. Die örtlichen Katastrophenschutzbehörden bestätigten, dass der neue Brand auf der gegenüberliegenden Seite des Waldgebietes ausgebrochen war. Starke Winde trieben dichte Rauchwolken über die regionalen Verkehrswege. Die Sicherheitsbehörden warnten Autofahrer davor, die Hauptstraßen in der Nähe von Neunkirchen zu befahren, um die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge freizuhalten.
Klaus Stebal, Sprecher des Niederösterreichischen Landesverbands der Feuerwehren, bestätigte, dass die Einsatzkräfte einen Sperrkreis um den Hauptbrandherd errichtet haben, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Feuerwehrleute bekämpften zudem mehrere kleinere Feldbrände, die in benachbarten Gemeinden wie Strelzhof und Netting spontan entstanden waren. Die Behörden wiesen darauf hin, dass strenge Schichtpläne eingehalten wurden, um sicherzustellen, dass die Einsatzkräfte am Boden während der intensiven Löscharbeiten nicht länger als zwölf Stunden am Stück im Einsatz waren.
Rettungskräfte bestätigen: Keine Verletzten bei den ersten Operationen
Ermittlungsteams der staatlichen Strafverfolgungsbehörden haben erste Untersuchungen eingeleitet, um die genaue Ursache des Brandes am Nachmittag zu ermitteln. Die Behörden stellten fest, dass der frühere Waldbrand im selben Kiefernwald durch im Waldboden vergrabene Phosphormunition aus dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst wurde. Obwohl die Ermittler noch keinen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen nachweisen konnten, herrscht in Niederösterreich weiterhin außergewöhnliche Trockenheit, was die Waldbrandgefahr in der Region erhöht.
Die Rettungsdienste hielten bis Freitagabend durchgehend aktive Überwachungsposten entlang des Föhrenwald-Perimeters aufrecht, um die umliegenden Wohngebiete zu sichern. Während ein Großbrand St. Egyden in Österreich erreichte, bestätigten die Zivilschutzbehörden, dass es während der ersten Evakuierungsphase keine Verletzten unter den Anwohnern oder Einsatzkräften gab. Technische Ingenieurteams und Forstspezialisten gehen davon aus, die Maßnahmen zur Stabilisierung des Perimeters und zur Bekämpfung von Glutnestern in den kommenden Tagen fortzusetzen.
Der Beitrag „Österreichische Rettungskräfte im Einsatz nach Großbrand in St. Egyden“ erschien zuerst auf British Messenger .
